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Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo Danke schon mal vorab für das Format Gibt es das WGG auch im Zusammenhang mit Büro bzw gewerbe ? Würde mich für den Kauf eines Büros von der buwog interessieren die ja bekanntlich lauter WGG Wohnungen haben Lg und Danke
Mag. (FH) Doris Molnar
Teilanwendung § 1 Abs 3 MRG
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Frage: unterliegt meine Mietwohnung einer gesetzlichen Mietzinsbeschränkung? Daten zur Mietwohnung: Bewilligungsbescheid des Wohngebäudes: 14. Juni 1962 Unterliegt dem Wohnungs-Gemeinnützigkeitsgesetz (WGG) 1979 gefördert durch Baudarlehen der Bundes-Wohn- und Siedlungsfonds Darlehen wurde unter Inanspruchnahme des Rückzahlungsbegünstigungsgesetzes 1971 im November 1982 vorzeitig begünstigt getilgt Ich habe gelesen, dass: Wohnungen, die unter das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzt (WGG1979) fallen, nur zum "kostendeckenden" Mietzins vermietet werden können. Wegen des Abverkaufes von gemeinnützigen Bundeswohnungen nicht nur an ehemalige Mieter, sondern auch an private Investoren, ist diese Mietzinsbildung auch für private Vermieter interessant geworden, weil trotz später stattgefundener gänzlicher oder teilweiser Eigentumsübertragungen an Dritte die entsprechenden Regelungen des WGG weiter anzuwenden sind (MietSlg 51.592/14, 53.591) Ist das korrekt ? Oder sind noch andere Aspekte zu berücksichtigen ?
Mag. (FH) Doris Molnar
Es sind andere Aspekte zu berücksichtigen. z.B.: Wurde die Wohnung als Mietwohnung oder als Eigentumswohnung errichtet. Wenn sie als Mietwohnung errichtet wurde: wurde sie an den Mieter im Wohnungseigentum verkauft oder an einen Dritten.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich würde gerne eine Wohnung kaufen und bin mir nicht sicher ob die Wohnung dem WGG unterliegt. Gibt es eine Möglichkeit zu prüfen ob die Wohnung dem WGG unterliegt?
Mag. (FH) Doris Molnar
Die Geltung des WGG für eine spezielle Wohnung ergibt sich aus § 20 Abs 1 Zi. 2 bis 3.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich bin interessiert am Kauf einer Genossenschaftswohnung um diese zu vermieten. Die Wohnbauförderung wäre somit abbezahlt. Nun habe ich auf unterschiedlichen Internetseiten und unter anderem Dokumenten der AK verschiedene Aussagen zum Mietzins gelesen. Einerseits, dass der Mietzins dem WGG Bestimmungen unterliegt und andererseits, dass hierbei der freie Mietzins gilt. Was trifft nun zu? Die Wohnung ist 1995 erbaut worden und mir wurde ebenso mitgeteilt, dass ich vor dem Kauf als Mieter bis Ende des Jahres gemeldet sein muss. Ist dies richtig? Vielen Dank vorab und freundliche Grüße
Mag. (FH) Doris Molnar
Kauf einer Genossenschaftswohnung zur Vermietung.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich habe eine Genossenschaftswohnung vor 5 Jahren bezogen und diese war damals ohne Kaufoption. Ist es nach der Novelle zum WGG möglich diese jetzt zu kaufen, bzw. welche Anforderungen müssen erfüllt sein? Danke, LG
Mag. (FH) Doris Molnar
Kaufmöglichkeit von dem WGG unterliegenden Wohnungen.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Guten Tag, ich hätte eine spezielle Frage: Mich würde interessieren, ob es eine Norm gibt, die vorschreibt, dass ein Mieter, der selbst nicht Genosschenschafter ist, nach einem gewissen Zeitraum Anspruch auf einen Teil des Genossenschaftsbeitrages haben kann, bzw. nach einer gewissen Zeit automatisch Genossenschafter wird? Vielen Dank!
Mag. (FH) Doris Molnar
Sehr geehrter Herr Peter! Genossenschaftsbeitrag ist die Beitrittsgebühr zur Genossenschaft, das sind eine gewisse Anzahl von Genossenschaftsanteilen, die genaue Anzahl ist aus der Satzung der jeweiligen Genossenschaft zu entnehmen. Oder meinen Sie den Grund- und/oder Baukostenbeitrag (Finanzierungsbeitrag), der bei Bezug der Wohnung als Einmalbetrag zu bezahlen ist? Bitte präzisieren Sie, damit ich auf das richtige antworte. Ich ersuche Sie jedoch um Verständnis, dass ich bis 11.1.2015 auf Urlaub bin und ev. Nicht rasch antworten kann. Mfg D. Molnar
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Sehr geehrte Frau Molnar, danke für die rasche Antwort. Ich meinte den Genossenschaftsanteil und nicht den Finanzierungsbeitrag. MfG Peter
Mag. (FH) Doris Molnar
Sehr geehrter Herr Peter! Grundsätzlich verankern gemeinnützige Bauvereinigungen, die in der Rechtsform einer Genossenschaft geführt werden, dass Vermietungen von Wohnungen oder Geschäftlokalen nur an ihre Mitglieder erfolgen. Daher ist die Mitgliedschaft zur Genossenschaft Voraussetzung einer solchen Vermietung. Die einzigen Mietverhältnisse, die meines Erachtens ohne Mitgliedschaft zu Genossenschaft möglich sind, sind Mietverhältnisse von KFZ-Stellplätzen bzw. Mietverhältnisse in Häusern, die nicht von einer gemeinnützigen Bauvereinigung errichtet wurden, die Häuser jedoch zur Sanierung größeren Umfangs von einer Genossenschaft gekauft wurden. Ohne aktive Beitrittserklärung und Bezahlung der Beitrittsgebühr bzw. Übernahme einer bestehenden Mitgliedschaft im Rahmen einer Mietrechtsfortsetzung ist ein Beitritt zu einer Genossenschaft nicht möglich.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich würde gerne eine Wohnung (die dem WGG unterliegt) kaufen, ich war vorab nicht Mieter dieser Wohnung. Welche Miete kann ich nach 15 Jahren (nach heutiger Gesetzteslage) verlangen ?
Mag. (FH) Doris Molnar
Anwendung WGG
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich wohne seit ca. 3,5 Jahren in meiner Mietwohnung. Vor einigen Wochen habe ich bei der Buwog (Vermieter) nach der Möglichkeit des Kaufs der Wohnung nachgefragt, woraufhin ich ein Anbot erhielt. Das Anbot beschreibt die Wohnung wie folgt: "... welche Teil eines im Jahre 1955 von einer als gemeinnützig anerkannten Bauvereinigung im Sinne des Bundesgesetzes vom 08.03.1979 über die Gemeinnützigkeit im Wohnungswesen, BGBl. 1979/139 igF, errichteten Wohnhauses sind. Der Käufer nimmt daher zustimmend zur Kenntnis, dass die Liegenschaft einschließlich des Kaufgegenstandes dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (kurz: „WGG“) unterliegt und die einschlägigen Bestimmungen des WGG zur Anwendung gelangen, insbesondere bei einer allfälligen Vermietung." Da ich nach einer etwaigen Nutzung von 1-2 Jahren plane die Wohnung zu vermieten, hat mich diese Textstelle stutzig gemacht. Auf mündliche Nachfrage bei meinem Vermieter wurde mir gesagt, dass bei Mietkäufen und nachfolgender Vermietung in den ersten 15 Jahren nach dem ersten Mietkauf, die Vollanwendung des MRG gilt und die Wohnung dadurch zu max. ~6€/m² (Wien) als Hauptmietzins vermietet werden darf. Diese Aussage konnte ich im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz §15h nachvollziehen, die wie folgt definiert ist: "§ 15h. Bei unter Zuhilfenahme öffentlicher Mittel errichteten Wohnungen, die nachträglich gemäß §§ 15b ff in das Eigentum (Miteigentum, Wohnungseigentum) der bisherigen Mieter übertragen werden, gilt für einen Zeitraum von fünfzehn Jahren ab Abschluss des ersten Kaufvertrages der Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes. Bei einem unbefristeten Hauptmietvertrag ist die Mietzinsvereinbarung insoweit unwirksam, als der Hauptmietzins den für das jeweilige Bundesland und die jeweilige Zinsperiode geltenden Richtwert aufgrund des RichtWG, BGBl Nr. 800/1993 überschreitet. Der höchstzulässige Hauptmietzins verringert sich im Fall eines befristeten Hauptmietvertrages (§ 29 Abs. 1 Z 3 MRG) um 25 vH." Auf die Frage an meinen Vermieter hin, ob durch Kauf einer mir nahe stehenden Person (bspw. meine Partnerin bzw. Eltern), welche nicht Mieter der Wohnung sind, diese Regelung außer Kraft gesetzt werden kann, wurde mir entgegenet, dass die Buwog a) nur an Mieter bzw. direkte Verwandte verkauft UND b) dass aufgrund des Rückzahlungsbegünstigunsgesetzes in dieser Konstellation zumindest ein angemessener Mietzins bei anschließender Vermietung verwendet werden darf. Diese Aussage konnte ich im Rückzhalungsbegünstigungsgesetz §9 Abs. 4 nachvollziehen, die da lautet: "§ 9. (4) Bei Neuabschlüssen von Mietverträgen nach begünstigter Teil- oder Volltilgung kann für die von der Tilgung betroffenen Mietgegenstände ein nach Größe, Art, Beschaffenheit, Lage, Ausstattungs- und Erhaltungszustand angemessener Hauptmietzins begehrt werden, sofern nicht § 4 Abs. 2 anzuwenden ist." Nun meine Fragen an Sie: 1. Sind diese Begründungen bezüglich der Vermietung nach 1-2 Jahren nach dem Mietkauf bzw. Kauf durch Dritte, korrekt? Würde der Kaufvertrag über die Wohnung andere Details zur rechtlichen Situation der Wohnung enthalten müssen, wenn es sich nicht um einen Mietkauf, sondern um einen Kauf durch Dritte handeln würde? Ist eine nachträgliche - nicht mit dem Kauf in Verbindung stehende - Eintragung einer Person in das Grundbuch (der Wohnung, Anm.) möglich? Bitte um Verweis auf die etwaigen rechtlich geltenden Bestimmungen. 2. Welche sonstigen Bestimmungen sind bei diesem Wohnungskauf mit Offenhalten der Option der Vermietung der Wohnung zu "marktüblichen" Preisen (Höher als die ~6€/m²), zu beachten? 3. Welche Situation entsteht bei potentiellem (Weiter-)Verkauf der Wohnung nach a) einem Mietkauf durch mich, b) einem Kauf durch Dritte (bspw. meine Eltern)? Welche rechtlichen Bestimmungen sind hierbei zu beachten? Gibt es maximale Verkaufspreise? Darf beim Verkauf Gewinn erziehlt werden? 4. Wie definiert sich ein angemessener Mietzins? Gibt es hierbei allgemeine gültige Regelungen für Wien? Da ich keine Fehler bei diesem Wohnungskauf machen möchte (es geht um viel Geld), ist mir Ihre Meinung extrem wichtig, weshalb ich Sie darum bitten möchten, mir in dieser Angelegenheit Ihren Rat zu geben. Vielen Dank im Voraus!
Mag. (FH) Doris Molnar
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Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Kann man im (historischen) Grundbuchauszug erkennen ob eine Wohnung dem WGG unterliegt? Wenn ja, wie ist das vermerkt? vielen Dank
Mag. (FH) Doris Molnar
WGG und Grundbuch
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Unterliegt die Mietzinshöhe bei einer Geschäftsräumlichkeit eines Objektes das grundsätzlich unter das WGG fällt , auch dem WGG also "Kostendeckungsprinzip" oder gilt hier der freie bzw angemessene Mietzins?
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins für Lokal
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Guten Tag! Ich hätte eine kurze Frage. Ich wohne in einer Genossenschaftswohnung und will kündigen. Nun steht aber im Vertrag, dass die Kündigungsfrist 6 Monate beträgt. Zwar kann ich nach drei Monaten kündigen, aber ich erhalte mein Geld nicht zurück, was ich am Anfang einbezahlt habe. Erst nach der 6 monatigen Frist würde ich von der Genossenschaft meinen Baukostenanteil zurück bekommen. Ist das möglich? Ein Freund hat mir erzählt, dass die Kündigungsfrist nur 3 Monate betragen darf und ich nach diesen 3 Monaten mein Geld zurück verlangen kann. Ich bitte um Hilfe!!! Danke.
Mag. (FH) Doris Molnar
Grundsätzlich haben Sie die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist (hier 6 Monate) einzuhalten. Die Vermieterin ist erst verpflichtet, die Wohnung zum Ende Ihrer Kündigungsfrist zu übernehmen. In der Praxis wird teilweise - gerade bei so langen Kündigungsfristen - eine einvernehmliche Auflösung des Mietverhältnisses zu einem früheren Zeitpunkt zwischen der Genossenschaft und dem Mieter vereinbart. Einen früheren Endtermin Ihres Mietvertrages können Sie jedoch nicht durchsetzen. Die Frist zur Rückzahlung des Baukostenbeitrages beginnt mit der Rückstellung des Mietobjektes an die Vermieterin, sie beträgt 8 Wochen. Nachlesen können Sie das in § 17 Abs. 3 WGG.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Danke für die rasche Antwort. Eine Frage hätte ich aber noch. Wielange darf dann maximal eine Kündigungsfrist vereinbart werden bzw. im welchen Gesetz wird das festgehalten? Danke.
Mag. (FH) Doris Molnar
Die Kündigungsfrist von Mietverträgen ist Vereinbarungssache zwischen den Vertragsteilen. Bei genossenschaftlichen Nutzungsverträgen waren früher eher längere Kündigungsfristen (6 Monate zum Quartalsende, teilweise auch 12 Monate) üblich, mittlerweile sind meist Kündigungsfristen von drei Monaten für Wohnungen (ein oder zwei Monate für KFZ-Stellplätze) üblich. Die Kündigungsfristen müssen für beide Vertragspartner (Vermieter und Mieter gleich lang sein). Wenn im Vertrag keine Kündigunsfrist vereinbart ist, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist gem. § 560 ZPO.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich habe meine Genossenschaftswohnung gekauft und es wurde im ganzen Haus Wohnungseigentum begründet und würde diese gerne jetzt vermieten. Was muss ich beachten, bzw. wie hoch darf ich die Miete ansetzen. Herzlichen Dank.
Mag. (FH) Doris Molnar
Was Sie bei Vermietung beachten müssen, ist davon abhängig, ob Sie die Wohnung mit Wohnbauförderung erworben haben bzw. ob die auf die Wohnung entfallende Wohnbauförderung ausbezahlt wurde bzw. die Wohnung nicht mehr als gefördert gilt. Der Hinweis auf eine Förderung findet sich in Ihrem Kaufvertrag bzw. C-Blatt des Grundbuchauszuges.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ein Mieter, der in seinem Vertrag mit der gemeinnützigen AG ein "eigentümerähnliches" Mietverhältnis auf 99 Jahre abgeschlossen hat, hat nun das Mietobjekt untervermietet. Das Mietobjekt wird als Büroräumlichkeit > 130 m2 genutzt. Welcher Mietzins darf hier gem. WGG verrechnet werden und welche BK dürfen an den (Unter)Mieter überwälzt werden?
Mag. (FH) Doris Molnar
Ob ein Mietobjekt, das den Bestimmungen des WGG unterliegt, untervermietet werden darf, ist im Hauptmietvertrag (Nutzungsvertrag) geregelt. Die Änderung des Nutzungszweckes von Wohnung auf Büro ist entweder im Hauptmietvertrag geregelt oder bedarf der Zustimmung des Vermieters (gemeinnützige Bauvereinigung) und zusätzlich bei aufrechter Förderung der Förderstelle. Bei Änderung des Nutzungszweckes von Wohnung auf Büro ändert sich der für den Mietzins anzuwendende Umsatzsteuersatz.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo ich habe eine Frage. Ich habe eine Wohnung, die nach WWFSG gefördert wurde, 2006 in Miete bezogen. Damals wurde uns bereits ein Kaufpreis für die Wohnung genannt, welche wir nach 10 Jahren zahlen müssten, damit wir die Wohnung kaufen können. Wieso wird jetzt ein neuer Preis berechnet? Ich habe ein wenig nachgeschaut und in WGG und in der Pauschalierungsverordnung steht, dass ein Pauschalpreis zu beginn zu nennen ist. Ich meine, dass der uns 2006 genannte Preis eigentlich derselbe sein müsste, den wir jetzt für die Wohnung zahlen müssten. Danke.
Mag. (FH) Doris Molnar
Die Pauschalierungsverordnung regelt nur die Höhe der an den Fördergeber bei Eigentumserwerb für eine ursprüngliche Mietwohnung rückzuführenden Förderung. Die Preisbildung für den Erwerb einer nach WWFSG 89 geförderten Wohnung findet sich ausschließlich im WGG (§ 23 Abs 4 WGG).
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich hätte eine kurze Frage. Prinzipiell hat doch die Genossenschaft hat rechtlich acht Wochen Zeit um den Baukostenanteil zurückzuerstatten. Gekündigt habe ich am 29.2., d.h. die Wohnung rückgestellt. Der neue Eigentümer hatte mich zwei Monate nach meiner Kündigung im Ungewissen gelassen und im 3. Monat die Rückstellung der Wohnung verlangt. Es wurde mir dafür mündlich zugesagt zeitnah den Baukostenanteil zu erhalten (also sollte es diese 8 Wochen nicht dauern). Bei der Übergabe/Rückstellung der Wohnung wurde ein Schaden am Parkettboden festgestellt, der jedoch sehr minimal ist. Der Boden ist bei einem Brett aufgequollen und es ist nicht bekannt weshalb. Deshalb bekomme ich meinen Genossenschaftsanteil noch nicht und möglicherweise nur mit Abzügen, wegen diesem Parkettbrett. Es war schon vor drei Wochen eine Firma Vorort und ich habe immer noch keine Mitteilung. Darf mir hier etwas abgezogen werden? Ich bezahle ja Miete und auch der Baukostenanteil reduziert sich um 1%jährlich, ... ist das nicht für die Verwohnung? Wie kann ich meinen Baukostenanteil schnellstmöglich zurück fordern? Danke
Mag. (FH) Doris Molnar
Gemäß §17 WGG ist die Frist für die Rückzahlung 8 Wochen. Die Frist beginnt mit Rückstellung an den Vermieter. Ein allfälliger Eigentümerwechsel beim Vermieter ist irrelevant. Grundsätzlich hat Mieter immer die Wohnung nach seiner Kündigung zum Kündigungstermin an den Vermieter zurückzustellen. Der Vermieter ist berechtigt vom Mieter Ersatz für Schäden, die über die normale Abnutzung hinausgehen, zu fordern. Dieser Ersatz kann vom auszuzahlenden Finanzierungsbeitrag in Abzug gebracht werden. Mit der Miete ist der normale Gebrauch und die normale Abnutzung abgedeckt. Der bei Mietbeginn zu bezahlende Finanzierungsbeitrag ist eine Mietzinsvorauszahlung (für den Zeitraum von 100 Jahren ab Erstbezug). Dementsprechend ist er auch bei früherer Beendigung des Mietverhältnisses zurückzuzahlen. Eine Rückzahlung des abgerechneten Finanzierungsbeitrages vor der in § 17 WGG normierten Frist können Sie nicht durchsetzen.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich habe meine Genossenschaftswohnung, wo ich Mieter war, wieder zurück gegeben. Insgesamt war ich in der Wohnung 11 Jahre. Jetzt verrechnet mir die Genossenschaft für die Sanierung des Teppichfußbodens die Kosten für die Entfernung des alten und Herstellung eines neuen Teppichbodens. Ist der Boden nicht nach 10 Jahren nichts mehr wert? Dh die Genossenschaft dürfte mir hier ja keine Kosten mehr in Rechnung stellen oder irre ich mich? Danke.
Mag. (FH) Doris Molnar
Ein bei Mietbeginn übergebener Bodenbelag ist bei Rückstellung der Wohnung in einem entsprechend der Nutzungsdauer abgewohntem Zustand zurückzustellen. Schäden die über die normale Abwohnung hinausgehen (Flecken, Brandlöcher, extreme "Gehstrassen", .........) hat der Mieter zu verantworten und zu bezahlen. Ihrer Ansicht, wonach ein Bodenbelag nach 10 Jahren keinen Wert mehr hat, kann nicht gefolgt werden.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich möchte eine Wohnung kaufen welcher dem WGG unterliegt. Ich war/bin nicht Mieter dieser Wohnung. Ich möchte ca. die nächsten 3 Jahre selbst in dieser Wohnung leben und sie anschließend vermieten. Welche Einschränkungen bzw. habe ich Einschränkungen bei der zu verlangenden Miete ? Danke Mit freundlichen Grüßen Martin Huber
Mag. (FH) Doris Molnar
Anwendung WGG
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich interessiere mich für den Kauf einer Eigentumswohnung mit Baujahr 1976. Der mir vorliegenden Entscheid zur Errichtung des Wohnhauses mit gesamt 21 Wohnungen wurde von der „Eigentum“ gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungs ges.m.b.H unter Beiziehung der damaligen Wohnungseigentumsbewerber eingebracht. Fallen diese Wohnungen unter das WGG? vielen Dank !
Mag. (FH) Doris Molnar
Kauf einer Wohnung
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
guten tag, ich möchte eine 1959 nach WGG errichtete, jedoch mittlerweile ausbezahlte wohnung als anlageobjekt kaufen (ich bin nicht der mieter) und sanieren. darf ich diese in 2 start wohnungen unterteilen und diese dann getrennt vermieten? gibt es eine muster abrechnung für die einzuhaltende aufgliederung der abrechnung (miete, bk, afa aus kaufpreis+renovierung, ertragsanteil...)? danke!
Mag. (FH) Doris Molnar
Kauf einer Wohnung
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Wir leben seit 18 Jahren in einer Genossenschaftswohnung mit Kaufoption, die mit Fördermitteln gebaut wurde. Wir sind Erstmieter und haben einen Finanzierbeitrag von mehr als 50€ pro m² eingezahlt. Leider haben wir die Kaufoption vor 3 Jahren verpasst und wollen wissen ob die Novelle des WGG, konkret die Verlängerung des Zeitraums auf bis zu 20 Jahre für die Kaufoption auch für unser Mietverhältnis gilt.
Mag. (FH) Doris Molnar
Kaufoption nach WGG
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo danke mal vorab Das WGG sieht ja für Wohnungen und auch Büros einen noch geringeren Mietzins vor als das MRG Gibt es eine Grenze wie die 130m2 im Altbau ab der das WGG nicht mehr gilt ? So könnte man ja dann entweder Grosse ehemalig geförderte Wohnungen kaufen oder 2 kleine die zusammengelegt eine große ergeben. Danke vorab
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins WGG
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Wir sind seit 1988 Mieter einer Genossenschaftswohnung; nun wird das Finanzierrungsdarlehen absehbar auslaufen. Unsere Genossenschaft hat vor etlichen Jahren die Erklärung abgegeben, dass sie statt der "Auslaufannuität" den Mietpreis gem. §16 Abs. 6 MRG verrechnen würde (der zum Zeitpunkt der Erklärung weit niedriger war als die Darlehensrückzahlung). Inzwischen wäre der Betrag etliches höher als die Darlehenstilgung. Müssen wir also mit einer höheren Miete rechnen ? Oder fällt mit der Miete dann der inzwischen in Rechnung gestellte zusätzliche EVB weg ? Danke !
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins nach Refinanzierung der Errichtungskosten
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Habe letztens Jahr von der Buwog eine Wohnung gekauft, war vorher kein Mieter , und möchte wissen ob ich einen freien Mietzins verlangen kann? Wohnung hat keine Förderung mehr offen , und wurde von mir komplett saniert. Spielt das Thema Buwog verkauft an 3e ihre Wohnung zum eigenen Kapitalgewinn bzw. der Entzug der Gemeinnützigkeit eine Rolle auf die Geltung des WGG‘s im Bezug zum Mietzins?
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins bei Kauf einer Wohnung, die von einer GBV errrichtet wurde.
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Wenn ich als Dritter (nicht als Mieter) eine Wohnung von einer Genossenschaft kaufe (in meinem Fall Buwog) bleibt ist ja weiterhin das WGG anzuwenden. Sollte ich die Wohnung je vermieten wollen, welcher § des WGG kommt dann zur Anwendung? Welchen Mietzins darf ich verlangen? § 15h WGG (Richtwertmietzins für 15 Jahre betrifft ja nur Ex-Mieter).
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins bei Vermietung einer von einer Wohnung, die von einer gemeinnützigen Bauvereinigung errichtet und nicht vom ehemaligen Mieter erworben wurde
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Sehr geehrte Damen und Herren, folgende "Fallstudie": Eine Wohnung befindet sich im WGG, darf jedoch aufgrund des Zutreffens des "Rückzahlungsbegünstigtengesetz 1987" (folgend RBG genannt) zu einem angemessenen Mietzins vermietet werden. Hierzu hätte ich folgende Fragen: 1. Heißt das, dass das RBG vollends auf diese Wohnung anwendbar ist? Hier sind im speziellen §9 Abs. 4 und §11 für mich von Interesse ("Aufhebung der Beschränkungen" und "Unwirksamkeit von Belastungsverboten und Vorkaufsrechten"). Vor allem die Diskrepanz zwischen §11 RBG ist in Zusammenhang mit §15g Abs. 1 und 2 WGG ("Spekulationsfrist bei nachträglich erworbenem Eigentum") für mich von Interesse; welche Paragraphen gelten hierbei nun konkret? Darf diese Wohnung bereits in den ersten 15 Jahren nach Kauf ohne "Spekulationsfrist" und ohne Vorkaufsrecht verkauft werden? 2. Basierend auf Frage 1: Gilt §15h des WGG weiterhin (Teilzitat: "... gilt für einen Zeitraum von fünfzehn Jahren ab Abschluss des ersten Kaufvertrages der Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes. ...")? Wenn ja, fällt diese Wohnung nach Verstreichen der 15 Jahre in den Teilanwendungsbereich des WGG oder komplett aus dem MRG (d.h. freier Mietzins möglich?)? Oder besteht hier aufgrund des RBG eine andere Regelung? Ein weiterer Faktor: Bei Kauf durch Dritte liegt grundsätzlich kein Mietkauf vor; gelten dadurch die Bestimmungen von §15h bzw. das WGG überhaupt? 3. Wie hoch darf der "angemessene" Mietzins (laut RBG) für diese Wohnung bei Neuvermietung angesetzt werden um gesetzlich weiterhin als "angemessener" Mietzins zu gelten (ich konnte hierzu keine konkreten normativen Angaben finden, nur die theoretischen Beschreibungen im MRG bzw. RBG (wie bspw. Lage et cetera))? Gibt es hier für bestimmte Regionen Österreichs "Tabellen" welche den jeweilig geltenden angemessenen Mietzins auspreisen? Vielen Dank im Voraus!
Mag. (FH) Doris Molnar
Rückzahlungsbegünstigungsgesetz und Eigentumsoption
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Wir würden gerne eine Genossenschaftswohnung kaufen, die wir seit 2 Jahren mieten. Im Mietvertrag steht wörtlich: Der Mieter hat unter §§15c WGG nach ingesamt 10-jähriger Miet- oder Nutzungsdauer (gerechnet ab §1 Abs.1 genannten Termin des Erstbezugs -> 15.04.2003) einen Anspruch auf Übertragung der Wohnung.... Die Genossenschaft meldet mir, dass wir keine Kaufoption haben - erst nach 10 Jahren Miete. Unsere beiden Nachbarn haben ihre Wohnungen nach 1 Jahr gekauft, da der Vormieter bereits 9 Jahre gemietet hat. §15c verweist auf §15b, wo die Anforderungen: a) die erste Überlassung in Miete oder sonstiger Nutzung erfolgt ist, b) die Baulichkeit vor mehr als zehn Jahren erstmals bezogen worden ist Also hätten wir eigentlich ein Ankaufsrecht, da die 10 Jahre ab Erstbezug (2003) gelten oder?
Mag. (FH) Doris Molnar
Kaufoption gem. WGG, Durchsetzbarkeit der Anbotslegung zum Kauf
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Eine GBV verkauft "freifinanzierte Eigentumswohnungen" unterliegen diese im Falle einer Vermietung durch den Käufer/Eigentümer immer dem WGG? Auch nach Ablauf der 15 Jahre?
Mag. (FH) Doris Molnar
Vermietung von frei finanzierten Eigentumswohnungen, die von einer GBV errichtet werden
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Hallo, ich habe eine Eigentumswohnung von einer Gemeinnützigen Bauvereinigung gekauft, in der ich zuvor mind. 10 Jahre Mieter war. Nun möchte ich meinen Hauptwohnsitz wechseln und mein Vater soll nun mit Hauptwohnsitz in meiner Eigentumswohnung wohnen (er zahlt dann nur die Betriebskosten, also keine Vermietung). Eigentlich war ich mir sicher, dass das kein Problem sein sollte. Doch ein Notar hat mich verunsichert und meinte, dass es sein könnte, dass ich weiterhin den Hauptwohnsitz dort haben müsste. Stimmt das?
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungseigentum und Selbstnutzung
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Wenn diese Wohnung beim erstmaligen Verkauf vom damaligen Mieter von der Genossenschaft erworben wurde, mittlerweile die Wohnung schon mehrmals den Eigentümer gewechselt hat, gelten dann Mietzinsbeschränkungen nach WGG oder MRG?
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzins bei Kaufoption
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Ich habe Ende 2019 von einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft in Wien eine Wohnung gekauft, die vorher vermietet war (Ich war nicht der Mieter). Lauf Kaufvertrag erfolgt die Vermietung nach WGG. Wie berechnet man in diesem Fall den Mietzins? Im WGG §14 werden als Grundlage für die Berechnung Verzinsung des Darlehens, Tilgung des Darlehens, etc genannt. Welche Daten sind hierfür zu verwenden - die Daten der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft oder meine Kosten (also z.B. der Kaufpreis den ich bezahlt habe, Zinsen die ich Zahle)?
Mag. (FH) Doris Molnar
Mietzinsbildung nach Kauf durch eine Person, die nicht Mieter dieser Wohnung war
Mag. (FH) Doris Molnar
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz
Sehr geehrte Damen und Herren, eine Wohnung wurde 1950 errichtet und unterliegt dem WGG. Der Eigentümer (gemeinnützige Gesellschaft) verkauft 2001 seinem 100%igen Muttergesellschafter (nicht gemeinnützig) die Wohnung und auch viele andere. 2002 wurde die Wohnung an de Mieter verkauft. Dies wurde offensichtlich gemacht, um Gewinn zu generieren. Daraufhin wurde 2004, nach langem Streit, der gemeinnützigen Gesellschaft die Gemeinnützigkeit entzogen. Meine Frage lautet nun: Unterliegt die Wohnung noch dem WGG oder nicht, da ja der „interne“ Verkauf, der offensichtlich einer Umgehung diente, und dies nicht zum Nachteil des Mieters, der Wohnung kaufte, sein kann? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mag. (FH) Doris Molnar
rechtlicher Anwendungsbereich nach Verkauf von ehemaligen Mietwohnungen
Mag. (FH) Doris Molnar